Ich glaube wir haben viele neue Leser!
dies ist mein geheimes Tagebuch, aus dem nun ein Buch werden wird. Ich freue mich über Feedback! Eure Isabella Feenstaub
Freitag, 27. April 2012
Freitag, 27. April 2012
Hallo, liebe Blogleser,
eine Fee kam vorbei und hat mir ein paar Kräuter dagelassen, die ich nun richtig dosieren muss.
Es geht mir oft schlecht, obwohl ich alles habe, was ich brauche.
Es war schwierig meine finanzielle Situation in den Griff zu bekommen. Ich habe nun seit letzten September eine Privatinsolvenz und habe keine Schulden mehr. Aber jetzt mache ich eine saubere Buchführung und gebe nur Geld aus was ich habe. Es klappt und kein Kunde hat bisher gebuchte Stunden abgesagt. Ich habe mir gestern ein neues Outfit bei Bonprix bestellt. 100 Euro Nachnahme. Ein Blazer, eine Weste, ein Rock und ein Kleid.
Hier ist ein Zitat, was ich vor einigen Tagen geschrieben habe:
es geht mir schlecht. Ich habe negative Gedanken und Gefühle. Ich fühle mich erschöpft und überfordert. Ich habe Blockaden irgendetwas zu tun. Alles erscheint mir sinnlos. Ich fühle mich unfähig zu lächeln, zu unterrichten, auszumisten, aufzuräumen, Entscheidungen zu treffen. Ich warte auf die Wirkung des Zopiclons, das mich aus diesem Jammertal befreien wird. So hoffe ich zumindest.
1 stunde später
jetzt geht es mir schon etwas besser. kann man das nicht erforschen, was mit meinem hirn los ist, das fast nur noch mit Benzos konstruktive Gedanken produziert?
Zitat Ende.
Momentan schwankt meine Stimmung stark. Es sind Blockaden und Antriebsstörungen da. Ich würde gerne was malen. Habe eine DVD über Kreativität bekommen.
Habe gemalt und kleines aufblitzen von quellbewusstsein gehabt. Ich habe auch einiges fotografiert und zu facebook hochgeladen.
Heute habe ich einen Termin bei meinem Psychiater.
Das Tavor habe ich schon genommen, weil ich starken negativen Druck hatte, das ist sehr unangenehm.
Bis bald dann mal wieder
Eure Isabella Feenstaub
Montag, 9. April 2012
I Ging
Klarheit schaffen: Es gibt etwas, was Dich daran hindert, Klarheit zu finden. Das kann eine Einstellung von Dir oder etwas in Deiner Umgebung sein.
Lass in Deinem Bemühen um Klarheit nicht nach. Du musst jetzt rational und gerecht sein, auch wenn das Härte Dir selbst gegenüber bedeutet.
Auch anderen gegenüber kann Direktheit und Klarheit jetzt sehr angebracht sein, um Missstände und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Lass in Deinem Bemühen um Klarheit nicht nach. Du musst jetzt rational und gerecht sein, auch wenn das Härte Dir selbst gegenüber bedeutet.
Auch anderen gegenüber kann Direktheit und Klarheit jetzt sehr angebracht sein, um Missstände und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Montag, 19. März 2012
Montag, 27. Februar 2012
1,360 Besucher gesamt auf diesem Blog
Das ist ganz schön viel, finde ich....
Ich würde mich immer noch über Feedback freuen, es geht mir darum, was relevant für mein Buch sein könnte, denn ich glaube in seiner Gesamtheit ist das zuviel Material.
Heute habe ich mit meiner Therapeutin eine schöne Trancesitzung gehabt, eine Art Traumsituation, die ich später noch aufschreiben möchte.
Beste Grüsse von Isabella
Ich würde mich immer noch über Feedback freuen, es geht mir darum, was relevant für mein Buch sein könnte, denn ich glaube in seiner Gesamtheit ist das zuviel Material.
Heute habe ich mit meiner Therapeutin eine schöne Trancesitzung gehabt, eine Art Traumsituation, die ich später noch aufschreiben möchte.
Beste Grüsse von Isabella
Samstag, 25. Februar 2012
Wasseraufladungen
Ich habe ein Buch gekauft mit dem Titel: Soforthilfe für die Seele durch Heilen mit Zeichen.
Man kann mit Sinus Zustände umkehren oder mit Ypsilon Zustände verstärken.
Ich arbeite mit vier Flaschen und trinke das aufgeladene Wasser.
Ich bin sehr abhängig von Tavor, aber heute habe ich mit dem Wasser meine Depressionen schon gut in den Griff bekommen und hoffe, dass ich lange ohne Tavor auskomme. Ich habe oft einen so starken negativen Druck, dass ich ungeduldig auf die Wirkung des Tavors warte. Wenn ich es nehme muss ich ungefähr eineinhalb Stunden warten bis es anschlägt. Das ist nicht schön.
Man kann mit Sinus Zustände umkehren oder mit Ypsilon Zustände verstärken.
Ich arbeite mit vier Flaschen und trinke das aufgeladene Wasser.
Ich bin sehr abhängig von Tavor, aber heute habe ich mit dem Wasser meine Depressionen schon gut in den Griff bekommen und hoffe, dass ich lange ohne Tavor auskomme. Ich habe oft einen so starken negativen Druck, dass ich ungeduldig auf die Wirkung des Tavors warte. Wenn ich es nehme muss ich ungefähr eineinhalb Stunden warten bis es anschlägt. Das ist nicht schön.
Mittwoch, 22. Februar 2012
Lieber Leser!
Die Statistik zeigt an, dass im letzten Monat 185 Menschen diesen Blog aufgeschlagen haben. Mich würde interessieren, was Sie gelesen haben und wie es Ihnen gefallen hat, was Sie besonders interessiert und was sich gut für mein Buch eignen würde.
Danke fürs Lesen und vielleicht auch kommentieren?
Eure Isabella Feenstaub
Danke fürs Lesen und vielleicht auch kommentieren?
Eure Isabella Feenstaub
Liebes Universum!
Ich wünsche mir von meinem Partner, dass er viele neue Facetten in mir entdeckt und zum Leuchten bringt!
Partnerschaft sollte auf Verständnis, Liebe und Kommunikation basieren.
Ich wünsche mir eine glückliche Partnerschaft und dass mein Partner eine grössere Wohnung findet. Ich wünsche mir Ausflüge mit dem Auto, dann Kurzurlaube und später dann Weltreisen mit ihm.
Ich wünsche mir von meinem Partner dass er meine Talente und Begabungen unterstützt und fördert, mich motiviert, immer weiter zu machen und daran zu glauben, dass man mit Kunst Geld verdienen kann.
Danke für die Lieferung in den nächsten Wochen und Monaten!
Partnerschaft sollte auf Verständnis, Liebe und Kommunikation basieren.
Ich wünsche mir eine glückliche Partnerschaft und dass mein Partner eine grössere Wohnung findet. Ich wünsche mir Ausflüge mit dem Auto, dann Kurzurlaube und später dann Weltreisen mit ihm.
Ich wünsche mir von meinem Partner dass er meine Talente und Begabungen unterstützt und fördert, mich motiviert, immer weiter zu machen und daran zu glauben, dass man mit Kunst Geld verdienen kann.
Danke für die Lieferung in den nächsten Wochen und Monaten!
Samstag, 7. Januar 2012
Wohnung aufräumen mit natürlicher Planung
Wohnung aufräumen mit natürlicher Planung
Ein schönes Zuhause statt der sichtbare Beweis meiner psychischen Behinderung
1. Zweck und Grundsätze festlegen: Warum will ich meine Wohnung aufräumen?
1. Der Zweck des Projekts ist mehr Klarheit, Struktur und Ordnung, Freiräume im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Alle Besucher können jederzeit empfangen werden.
2. Dinge haben ihren Platz und ihre Wertschätzung durch eine ordentliche Aufbewahrung. Ich werde mir während des Aufräumens bewusst, wie viele schöne Bücher, CDs, Kleidung usw. ich besitze, für das ich bereits viel Geld ausgegeben habe. Beim Sortieren entdecke ich Sachen, die verkauft oder entfernt werden können. (z.B. 38-40 Kleidung für Andrea, Bücher für Amazon)
3. Ein wichtiger Zweck des Arbeitsraumes ist der sprachliche und kreative Unterricht. Wenn ich Kunden empfangen möchte, muss ich vor allem das Arbeitszimmer in Ordnung halten.
4. Meine Wohnung ist ein Ort der Entspannung, die Küche ist ein Ort für die Zubereitung leckerer Gerichte, ein Ort meiner Kochkünste.
5. Wäre es nicht toll, wenn ich in meiner Wohnung das Gefühl habe erwachsen zu sein und nicht gequält von unerledigten Dingen? Muss ich mir meine Unfähigkeit durch das Chaos in meiner Wohnung weiterhin beweisen?
2. Ergebnis geistig vorwegnehmen: Was ist das Ziel?
1. Die Merkmale meiner Wohnung werden Übersichtlichkeit und Sauberkeit sein.
2. Nichts Überflüssiges steht herum. Dekoration ist dezent und betont, nicht überfrachtet.
3. Man fühlt sich wohl. Es ist gemütlich, aber nicht chaotisch.
4. „Den Tiger tötet man in Gedanken vor der Jagd….“
5. Die Wohnung macht den Eindruck, dass alles geordnet ist, gleiche Dinge zusammen sind und leicht zu finden sind.
6. ALLES wurde sortiert. NICHTS ist unauffindbar. Alles hat seinen Platz. Auch in den Schränken und Schubladen.
7. Besucher fühlen sich wohl und sind JEDERZEIT willkommen.
8. Ich kann mich endlich Collagen- und Schmuckherstellung sowie Webdesign zuwenden, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Es ist genug Platz um Bilder auszubreiten und zu fotografieren.
9. Das Sofa ist FREI. Der Tisch ist FREI. Der Boden ist FREI. Bedeckter Boden bedeutet niedrige Energie. Freie Flächen geben Freiheit sich auszubreiten für bestimmte Projekte. Freiräume schaffen für Neues. Altes kommt auf den Müll. Alle negativen Erinnerungen werden ausrangiert.
3. Brainstorming mit Kreativität
Ungewöhnliche Situationen verlangen ungewöhnliche Lösungen
Zu Erledigen: Bis -: mehr klarheit, struktur, konsequenz und disziplin
Erledigt: Bis 05. März 2007: medizinische creme für füsse
Zu Erledigen: Bis -: collagen machen
Zu Erledigen: Bis -: aussortieren, was nicht in den schrank passt
!!!Überfällig!!! Bis 02. Dezember 2006: round table freimachen
Zu Erledigen: Bis -: wie finde ich zu mehr kreativität? - newsletter schreiben
!!!Überfällig!!! Bis 20. Dezember 2006: bad frisch machen, flur und arbeitszimmer
!!!Überfällig!!! Bis 28. März 2007: lebensmittel von den tafeln aufräumen oder verwerten
!!!Überfällig!!! Bis 28. März 2007: klamottenhaufen sofort wegräumen, dient sonst als bieselplatz
!!!Überfällig!!! Bis 28. März 2007: klamottenhaufen sofort wegräumen, dient sonst als bieselplatz
4. Organisierung und Kategorisierung
Strukturierung und Zeiteinteilung, Nächste Schritte planen
Ein schönes Zuhause statt der sichtbare Beweis meiner psychischen Behinderung
1. Zweck und Grundsätze festlegen: Warum will ich meine Wohnung aufräumen?
1. Der Zweck des Projekts ist mehr Klarheit, Struktur und Ordnung, Freiräume im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Alle Besucher können jederzeit empfangen werden.
2. Dinge haben ihren Platz und ihre Wertschätzung durch eine ordentliche Aufbewahrung. Ich werde mir während des Aufräumens bewusst, wie viele schöne Bücher, CDs, Kleidung usw. ich besitze, für das ich bereits viel Geld ausgegeben habe. Beim Sortieren entdecke ich Sachen, die verkauft oder entfernt werden können. (z.B. 38-40 Kleidung für Andrea, Bücher für Amazon)
3. Ein wichtiger Zweck des Arbeitsraumes ist der sprachliche und kreative Unterricht. Wenn ich Kunden empfangen möchte, muss ich vor allem das Arbeitszimmer in Ordnung halten.
4. Meine Wohnung ist ein Ort der Entspannung, die Küche ist ein Ort für die Zubereitung leckerer Gerichte, ein Ort meiner Kochkünste.
5. Wäre es nicht toll, wenn ich in meiner Wohnung das Gefühl habe erwachsen zu sein und nicht gequält von unerledigten Dingen? Muss ich mir meine Unfähigkeit durch das Chaos in meiner Wohnung weiterhin beweisen?
2. Ergebnis geistig vorwegnehmen: Was ist das Ziel?
1. Die Merkmale meiner Wohnung werden Übersichtlichkeit und Sauberkeit sein.
2. Nichts Überflüssiges steht herum. Dekoration ist dezent und betont, nicht überfrachtet.
3. Man fühlt sich wohl. Es ist gemütlich, aber nicht chaotisch.
4. „Den Tiger tötet man in Gedanken vor der Jagd….“
5. Die Wohnung macht den Eindruck, dass alles geordnet ist, gleiche Dinge zusammen sind und leicht zu finden sind.
6. ALLES wurde sortiert. NICHTS ist unauffindbar. Alles hat seinen Platz. Auch in den Schränken und Schubladen.
7. Besucher fühlen sich wohl und sind JEDERZEIT willkommen.
8. Ich kann mich endlich Collagen- und Schmuckherstellung sowie Webdesign zuwenden, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Es ist genug Platz um Bilder auszubreiten und zu fotografieren.
9. Das Sofa ist FREI. Der Tisch ist FREI. Der Boden ist FREI. Bedeckter Boden bedeutet niedrige Energie. Freie Flächen geben Freiheit sich auszubreiten für bestimmte Projekte. Freiräume schaffen für Neues. Altes kommt auf den Müll. Alle negativen Erinnerungen werden ausrangiert.
3. Brainstorming mit Kreativität
Ungewöhnliche Situationen verlangen ungewöhnliche Lösungen
Zu Erledigen: Bis -: mehr klarheit, struktur, konsequenz und disziplin
Erledigt: Bis 05. März 2007: medizinische creme für füsse
Zu Erledigen: Bis -: collagen machen
Zu Erledigen: Bis -: aussortieren, was nicht in den schrank passt
!!!Überfällig!!! Bis 02. Dezember 2006: round table freimachen
Zu Erledigen: Bis -: wie finde ich zu mehr kreativität? - newsletter schreiben
!!!Überfällig!!! Bis 20. Dezember 2006: bad frisch machen, flur und arbeitszimmer
!!!Überfällig!!! Bis 28. März 2007: lebensmittel von den tafeln aufräumen oder verwerten
!!!Überfällig!!! Bis 28. März 2007: klamottenhaufen sofort wegräumen, dient sonst als bieselplatz
!!!Überfällig!!! Bis 28. März 2007: klamottenhaufen sofort wegräumen, dient sonst als bieselplatz
4. Organisierung und Kategorisierung
Strukturierung und Zeiteinteilung, Nächste Schritte planen
Dienstag, 27. Dezember 2011
Liebes Universum! Ziele und Wünsche....
Dienstag, 27. Dezember 2011
Ich möchte regelmässig und mit Ausdauer und Disziplin auf meinem Crosstrainer und mit meinen beiden anderen Trainingsgeräten arbeiten.
Ich wünsche mir, dass ich mein Bastelbuch wiederfinde.
Ich wünsche mir Konzentration, Ausdauer und Geduld bei der Gestaltung von neuen, filigraneren real art work Kunstwerken, gemalt mit Pinsel in Acryl und Öl.
Ich möchte mehr Rückgrat und Durchsetzungsvermögen in meiner Beziehung, mehr Harmonie und Zusammenarbeit.
Ich möchte weiter in meiner Wohnung sortieren und ausmisten, auch alleine ohne Hilfe von aussen.
Ich wünsche mir einen Urlaub am Meer, die Freude an der Vorbereitung, am Packen, Freude an der Reise und einen genussvollen, erholsamen Urlaub.
Ich möchte neue soziale Kontakte aufbauen und neue Freundschaften knüpfen. Auch alte Kontakte treffen. Ich freue mich, wenn sich alte Bekannte bei mir melden.
Ich wünsche mir einen geregelten, erholsamen Schlaf mit Aufwachen morgens um Termine am Vormittag wahrnehmen zu können.
Ich wünsche mir Erfolg mit dem Verkauf von Kunstwerken und freue mich über neue Aufträge.
Ich möchte gerne Kreatives Training unterrichten, freue mich aber auch über genügend Sprachschüler um meine kleine Firma aufzubauen.
Ich möchte regelmässig und mit Ausdauer und Disziplin auf meinem Crosstrainer und mit meinen beiden anderen Trainingsgeräten arbeiten.
Ich wünsche mir, dass ich mein Bastelbuch wiederfinde.
Ich wünsche mir Konzentration, Ausdauer und Geduld bei der Gestaltung von neuen, filigraneren real art work Kunstwerken, gemalt mit Pinsel in Acryl und Öl.
Ich möchte mehr Rückgrat und Durchsetzungsvermögen in meiner Beziehung, mehr Harmonie und Zusammenarbeit.
Ich möchte weiter in meiner Wohnung sortieren und ausmisten, auch alleine ohne Hilfe von aussen.
Ich wünsche mir einen Urlaub am Meer, die Freude an der Vorbereitung, am Packen, Freude an der Reise und einen genussvollen, erholsamen Urlaub.
Ich möchte neue soziale Kontakte aufbauen und neue Freundschaften knüpfen. Auch alte Kontakte treffen. Ich freue mich, wenn sich alte Bekannte bei mir melden.
Ich wünsche mir einen geregelten, erholsamen Schlaf mit Aufwachen morgens um Termine am Vormittag wahrnehmen zu können.
Ich wünsche mir Erfolg mit dem Verkauf von Kunstwerken und freue mich über neue Aufträge.
Ich möchte gerne Kreatives Training unterrichten, freue mich aber auch über genügend Sprachschüler um meine kleine Firma aufzubauen.
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Text für das Buch Schweigeschluss
In der Schule war ich ab meiner Pubertät recht frech, konnte es mir aber leisten, da ich gute Zensuren hatte und begabt war. Ich hatte einen Sonderstatus, kam täglich 5 Minuten zu spät, wurde aber von den meisten geschätzt, Lehrer wie auch Schüler und sogar insgeheim bewundert. Ich legte immer Wert auf meine eigene Meinung und dass man die Dinge hinterfragen sollte und nicht einfach alles so hinnehmen. Es war an meinen Fragen zu erkennen, dass ich am Unterricht teilnahm und ihn verfolgte, obwohl ich in allen Stunden, wo es mehr ums Zuhören ging, besonders in Geschichte, immer am Zeichnen war.
Die Kunst war von Anfang an meine Leidenschaft. Meine fleissigen Zeichnungen und Malereien in der Grundschule gipfelten in einem sehr schönen Buch mit handgeschriebenen und gezeichneten Bastelanleitungen. Ich weiss derzeit nicht wo sich das Dokument befindet, ich vermisse es sehr, denn ich wollte es eigentlich einscannen und veröffentlichen. In der Grundschule war ich fast immer Klassenbeste, ich habe den Übertritt ins Gymnasium mit der zweitbesten Arbeit der ganzen Schule bestanden.
Später im Gymnasium waren die Zensuren im Durchschnitt gut bis befriedigend. Ich hatte immer Probleme mit Mathe und Physik. Mein Mathelehrer, der Herr Ribic, Gott hab in selig, hat mir beigebracht, dass sich der Horizont schnell verändert wenn man den Berg ein Stück hinaufklettert. Er war auch Bergsteiger. So habe ich immer angefangen bei Schwierigkeiten in den Übungen, dass ich erstmal eine Faktensammlung gemacht habe um dann weiterzusehen. In der Kollegstufe war ich sehr glücklich mit meinen beiden Leistungskursen Kunst und Französisch, es war eine sehr schöne Zeit. Meine Ferien verbrachte ich immer in Frankreich in meiner Wahlfamilie bei meinem Freund, seinen Geschwistern, Eltern und Grosseltern sowie unseren Freunden. Allerdings habe ich die Abiturprüfung wegen Mathe nicht bestanden, ich war etwas manisch, was aber damals keiner wusste. Ich bin dann mit einer Nachprüfung noch durchgekommen. Es wäre aus heutiger Sicht besser gewesen, ich hätte das letzte Schuljahr wiederholt, um mir genauer zu überlegen, was ich dann eigentlich machen will oder kann.
Die Beziehung mit meinem französischen Freund ist leider an meiner Untreue gescheitert. Ich denke, dass ich einerseits jung, attraktiv und wild war und andererseits damals schon manisch. Ich habe damals noch geglaubt, dass Liebe nichts mit körperlicher Treue zu tun hat. Erst viel später habe ich erfahren, wie sich Eifersucht anfühlt. Seitdem bin ich treu.
1987 habe ich Abitur gemacht und hatte danach eine schwere Depression, weil ich Kunst studieren wollte, aber weder moralische noch finanzielle Unterstützung von zuhause bekam. Ich bin zuhause ausgezogen, musste arbeiten um mein Zimmer in einer Zweck-WG zu finanzieren und habe es so alleine nicht geschafft eine Mappe vorzubereiten.
Mein Stiefvater Walter hat mir im Herbst nach meinem Abitur etwas mitgeteilt. Ich befand mich selbst in einer schweren Depression und er hatte auch Depressionen. Nur mir hat er in der Küche meiner Mutter gesagt, dass er sich umbringen will und er überlegt wie er es machen soll. Ich habe sehr halbherzig gemeint, dass er es doch lieber lassen soll, aber eine Vorstellung in Form von Hilfe mit Therapie oder was auch immer hatte ich damals noch nicht. Ich war ähnlich verzweifelt wie er, doch ich war wie versteinert und konnte keine Entscheidungen treffen.
Ein paar Tage später hatte er sich am Fensterkreuz erhängt. Erfolgreich. Ende. Vater weg vom Fenster. Ich war völlig starr vor Schreck, ich konnte nicht weinen im Gegensatz zu meiner Mutter und meiner Schwester. Er war die längste Zeit mein Papa und dafür danke ich ihm. Leider ist er viel zu früh von uns gegangen. Sein Selbstmord hat mich mit versteinertem Entsetzen hinterlassen. Mama und meine Schwester haben verzweifelt geweint und das Ganze war wirklich sehr dramatisch. Ich habe nur blöd geschaut. Ich war völlig verloren ohne ihn als Vaterfigur. Es war mit dem Rest der Familie nicht einfach ist. Sie sind oft hysterisch und streitsüchtig gewesen.
Meine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin habe ich in mehreren Etappen gemacht. Zweimal bin ich durch die Prüfung gefallen. Das erste Mal 1991 wegen Blackout, ich war schlecht vorbereitet. Um diese Ausbildung zu machen bin ich von Berlin nach München zurückgekehrt. Erst war es ruhig zu Hause, nur ich und meine Mutter. Ich habe gelernt und war fleissig. Gegen Ende der Ausbildung ist meine Schwester in die gemeinsame Wohnung wieder eingezogen und es gab ständig Streit und Geschrei. Das Geschrei zuhause hat mich meine ganze Kindheit und Jugend begleitet und ich dachte immer, dass mir irgendwann die Sicherung durchbrennt, was ja dann ab 1992 in Form von Psychosen geschah.
Zurück zur Prüfungssituation. Meine Mutter hatte mich so unter Druck gesetzt, dass ich mir noch vor Abschluss der Ausbildung eine Arbeit suchen soll, dass ich einen Zeitarbeitsjob angenommen habe, statt mich auf die Prüfung vorzubereiten. Ich bin auch in eine WG gezogen, weil ich es zuhause nicht mehr ausgehalten habe. In der mündlichen Abschlussprüfung hatte ich dann einen Blackout und wusste gar nichts mehr. Also kein Abschlusszeugnis. Ich habe dann in verschiedenen WGs gewohnt, ein bisschen gejobbt und wusste nicht so recht, wie es weitergehen soll.
1991 verliebte ich mich in einen Geschäftsführer in einem Szene-Lokal. Ich sass irgendwo im Lokal, habe gezeichnet und geschrieben und habe ihn beobachtet. Wir sind uns mit der Zeit näher gekommen, hatten dann auch mal einen One-Night-Stand. Wir haben dann eine seltsame Kommunikation über Dritte oder nonverbaler Art entwickelt.
In meiner ersten Psychose fiel mir dann ein, dass ich ihm in einer wilden Nacht, wo ich mit Musikern von „Die Ärzte“ unterwegs war, Rache geschworen hatte, weil er uns nicht in die Disco reinlassen wollte. Er war damals dort noch Türsteher. In meiner Psychose habe ich mir dann eingebildet, er würde wie ein Vampir zum Fenster reinfliegen. Ich hatte Visionen vom Weltuntergang, der nur durch eine Besinnung der Menschheit aufgehalten werden kann. Heute stehen wir kurz davor, dass der Maya-Kalender zu Ende geht und eine völlig neue Epoche beginnt. Es gibt inzwischen unzählige Bücher und Channelings zu diesem Thema. Vieles, was ich zuerst in Visionen gesehen hatte, habe ich dann später in spirituellen Büchern wiedergefunden. 1992 war meine erste Psychose und Kryon schreibt dazu, dass es wirklich auf der Kippe stand mit der Menschheit zu diesem Zeitpunkt.
Bei meiner ersten Einlieferung wusste ich das Datum nur mit Mühe.
Der Hausarzt meiner Mutter hatte für mich einen Krankenwagen bestellt. Ich hatte mit ihm telefoniert und seine Stimme hatte einen seltsamen Hall, so als würde er in einer Kathedrale stehen.
Ich hatte meine Mappe mit meinen Zeichnungen bei mir. Die Männer kamen und möglicherweise hatten sie tatsächlich weiße Turnschuhe an. Ich stieg in das Fahrzeug und war mir über den Ernst der Lage überhaupt nicht im Klaren. Ich dachte wir fahren zu einer Party.
Der Fahrer fuhr mit einem Affenzahn und Blaulicht den Weg hinaus
in die psychiatrische Klinik. Er muss wohl Angst vor mir gehabt haben. Ich hatte auch große Angst bei dieser Geschwindigkeit. Warum ich ein Notfall war, habe ich nicht verstanden. Es war wie ein Film.
Dort angekommen musste ich in einem Zimmer warten. Meine Mutter hatte mir frische Kleidung eingepackt und ich wollte mich umziehen. Die Ambulanzfahrer warteten mit mir in dem Raum und haben sich einen Spaß daraus gemacht, absichtlich nicht wegzusehen, als ich sie darum gebeten hatte, weil ich meine Kleidung wechseln wollte.
Später habe ich auf meinen Wunsch hin einen Becher Wasser bekommen. Ich hatte den Gedanken, dem Ambulanzfahrer das Wasser ins Gesicht zu schütten, weil ich mich zuvor so über ihn geärgert hatte. Noch bevor ich darüber nachdenken konnte, ob das gut ist, hatte ich es schon getan. Reflex.
Dann ging alles ganz schnell. Man packte mich und fesselte mich ans Bett. Fixierung nennen sie das. Ich habe die ganze Nacht nur geschrien. Es war furchtbar. Man hat mir Medikamente gespritzt. Ich konnte mich nicht wehren. Irgendwann hatte ich mir wohl dann nach ein paar Stunden die Seele aus dem Leib geschrien und wurde ruhiger. Um das Trauma dieser Behandlung, die mir wie eine Vergewaltigung vorkam, zu verarbeiten, habe ich viele Jahre gebraucht.
Das nimmt mich heute noch total mit, viele Jahre danach, mir wird Angst und Bange, wenn ich daran denke. Von diesem Moment an, war ich plötzlich ein verunsicherter Mensch. Von einem Tag auf den anderen hatte sich meine Persönlichkeit total verändert.
Mir war in meiner Psychose nicht bewusst, wo ich mich befand. Ich habe immer wieder gefragt, ob meine Schwester und meine Mutter in einer anderen Abteilung der Rettungsstation sind. Ich dachte wir wären die Überlebenden des Weltuntergangs. Als man mir Blut abgenommen hat, habe ich gefragt, ob ich bald nun kein Blut mehr im Körper hätte. Ich hatte mir eingebildet die Transformation zum neuen Menschen wird ohne Blutkreislauf sein und wir werden alle leichtere und andere Wesen. Nach einer Woche habe ich den Arzt gefragt, wie lange ich dort noch Urlaub machen darf. Ich war in einer geschlossenen Abteilung der Psychiatrie und wusste das immer noch nicht.
Heute glaube ich, dass sich nur unsere Intuition und Hellsichtigkeit verbessern wird und wir mehr soziale Kompetenz erlangen werden durch die Wende, die auf den 21.12.2012 datiert ist. Allerdings geht der Prozess langsam vor sich und vieles ist bereits im Gange. Revolutionen, Katastrophen, Vereinigung in Netzwerken und neue, freie Kommunikation im Internet.
Der nächste Versuch an der Dolmetscherschule war ein Besuch derselben Klasse 1994/1995. Wieder die schriftliche Prüfung bestanden, dann aber leider in der geschlossenen Psychiatrie zum Zeitpunkt der mündlichen Prüfung. Ich habe diese Prüfung dann 1998 mit sehr guten Zensuren bestanden. Ich hatte eine sehr nette französische Nachhilfelehrerin, die alles mit mir bis zum Erbrechen gepaukt hat. Ich hatte bei Herrn Forestier in der gleichen Fachkundeprüfung, wo ich damals eine 6 bekommen hatte, dann eine 1 mit Stern. Hat aber lange gedauert das Ganze. Zwischendurch war ich entweder in der Psychiatrie oder hatte Zeitarbeitsjobs, die kaum zu ertragen waren.
Meine Ausbildung zur Kreativitätstrainerin hatte auch eine Pause. Ich hatte zwischendurch eine Kündigung bekommen, weil bekannt wurde, dass ich psychisch krank bin. Ich habe dann soviele Briefe und Emails geschrieben, dass man mich dann doch noch die Ausbildung hat fertig machen lassen. Das Zertifikat ist von 2005, angefangen habe ich mit der Ausbildung schon 2001.
Wenn ich belastbarer wäre würde ich gerne noch studieren, Kunst und Französisch, Lehramt für Realschule, das kann man auch in meinem Alter noch. Ich gehe einfach gerne zur Schule oder Ausbildung und eine richtige Universität würde mich reizen. Ich habe dort in dem Fachbereich schon mal eine Mappe vorgelegt und die Professorin meinte, ich hätte durchaus Chancen, sollte aber noch mehr Skizzen und Zeichnungen bringen.
Ich habe sehr häufig meine Stellen gewechselt weil mir meine psychischen Befindlichkeiten Ausfallzeiten beschert haben und das kann kein Arbeitgeber dulden. Immer wieder Psychiatrie, erst manisch, meist drei Monate, dann depressiv, auch drei Monate. Wenn man nach einem halben Jahr zurückkommt, bekommt man als erstes eine Kündigung serviert. Ausserdem war ich nie glücklich mit meinen Bürojobs, dieses 9 to 5 und der Alltagstrott machen mich krank und mürbe. Es gab nur selten Tätigkeiten, die mir Freude gemacht haben. Z. B. im technischen Notruf, Pannen, Unfälle, europaweit, das hat meine Fremdsprachenkenntnisse beflügelt. Auch die Italiener und Spanier wollten lieber mit mir sprechen, weil ich so gut Französisch kann.
Meine letzte wirklich schwere Psychose hatte ich 2006. Vorher war ich einige Monate sehr aktiv in einem französischen Videochatraum. Neujahr 2007 wollte ich an einem Seminar für psychospirituelle Techniken teilnehmen. Leider war ich einen Tag vor Sylvester zum dritten Mal fixiert, also ans Bett gefesselt. Ich hatte dann etwa ein Monat lang keinen Stadtausgang und habe meinen französischen Videochatraum sehr vermisst.
Es gab in den vergangenen Jahren diverse Aufenthalte in sämtlichen Psychiatrien der Stadt, fast nur wegen Depressionen, nichts hat wirklich geholfen. Heute habe ich die Möglichkeit ein paar Stunden am Tag zu arbeiten, an meiner Kunst und mit meinen Schülern, ich unterichte seit 10 Jahren privat Englisch, Französisch und Deutsch. Das macht mir Freude. Ich bin seit etwa sieben Jahren in Rente, auf Dauer, es wird nicht mehr geprüft. Dazu bekomme ich Grundsicherung, die mit meinem freiberuflichen Einkommen verrechnet wird.
Die Kunst war von Anfang an meine Leidenschaft. Meine fleissigen Zeichnungen und Malereien in der Grundschule gipfelten in einem sehr schönen Buch mit handgeschriebenen und gezeichneten Bastelanleitungen. Ich weiss derzeit nicht wo sich das Dokument befindet, ich vermisse es sehr, denn ich wollte es eigentlich einscannen und veröffentlichen. In der Grundschule war ich fast immer Klassenbeste, ich habe den Übertritt ins Gymnasium mit der zweitbesten Arbeit der ganzen Schule bestanden.
Später im Gymnasium waren die Zensuren im Durchschnitt gut bis befriedigend. Ich hatte immer Probleme mit Mathe und Physik. Mein Mathelehrer, der Herr Ribic, Gott hab in selig, hat mir beigebracht, dass sich der Horizont schnell verändert wenn man den Berg ein Stück hinaufklettert. Er war auch Bergsteiger. So habe ich immer angefangen bei Schwierigkeiten in den Übungen, dass ich erstmal eine Faktensammlung gemacht habe um dann weiterzusehen. In der Kollegstufe war ich sehr glücklich mit meinen beiden Leistungskursen Kunst und Französisch, es war eine sehr schöne Zeit. Meine Ferien verbrachte ich immer in Frankreich in meiner Wahlfamilie bei meinem Freund, seinen Geschwistern, Eltern und Grosseltern sowie unseren Freunden. Allerdings habe ich die Abiturprüfung wegen Mathe nicht bestanden, ich war etwas manisch, was aber damals keiner wusste. Ich bin dann mit einer Nachprüfung noch durchgekommen. Es wäre aus heutiger Sicht besser gewesen, ich hätte das letzte Schuljahr wiederholt, um mir genauer zu überlegen, was ich dann eigentlich machen will oder kann.
Die Beziehung mit meinem französischen Freund ist leider an meiner Untreue gescheitert. Ich denke, dass ich einerseits jung, attraktiv und wild war und andererseits damals schon manisch. Ich habe damals noch geglaubt, dass Liebe nichts mit körperlicher Treue zu tun hat. Erst viel später habe ich erfahren, wie sich Eifersucht anfühlt. Seitdem bin ich treu.
1987 habe ich Abitur gemacht und hatte danach eine schwere Depression, weil ich Kunst studieren wollte, aber weder moralische noch finanzielle Unterstützung von zuhause bekam. Ich bin zuhause ausgezogen, musste arbeiten um mein Zimmer in einer Zweck-WG zu finanzieren und habe es so alleine nicht geschafft eine Mappe vorzubereiten.
Mein Stiefvater Walter hat mir im Herbst nach meinem Abitur etwas mitgeteilt. Ich befand mich selbst in einer schweren Depression und er hatte auch Depressionen. Nur mir hat er in der Küche meiner Mutter gesagt, dass er sich umbringen will und er überlegt wie er es machen soll. Ich habe sehr halbherzig gemeint, dass er es doch lieber lassen soll, aber eine Vorstellung in Form von Hilfe mit Therapie oder was auch immer hatte ich damals noch nicht. Ich war ähnlich verzweifelt wie er, doch ich war wie versteinert und konnte keine Entscheidungen treffen.
Ein paar Tage später hatte er sich am Fensterkreuz erhängt. Erfolgreich. Ende. Vater weg vom Fenster. Ich war völlig starr vor Schreck, ich konnte nicht weinen im Gegensatz zu meiner Mutter und meiner Schwester. Er war die längste Zeit mein Papa und dafür danke ich ihm. Leider ist er viel zu früh von uns gegangen. Sein Selbstmord hat mich mit versteinertem Entsetzen hinterlassen. Mama und meine Schwester haben verzweifelt geweint und das Ganze war wirklich sehr dramatisch. Ich habe nur blöd geschaut. Ich war völlig verloren ohne ihn als Vaterfigur. Es war mit dem Rest der Familie nicht einfach ist. Sie sind oft hysterisch und streitsüchtig gewesen.
Meine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin habe ich in mehreren Etappen gemacht. Zweimal bin ich durch die Prüfung gefallen. Das erste Mal 1991 wegen Blackout, ich war schlecht vorbereitet. Um diese Ausbildung zu machen bin ich von Berlin nach München zurückgekehrt. Erst war es ruhig zu Hause, nur ich und meine Mutter. Ich habe gelernt und war fleissig. Gegen Ende der Ausbildung ist meine Schwester in die gemeinsame Wohnung wieder eingezogen und es gab ständig Streit und Geschrei. Das Geschrei zuhause hat mich meine ganze Kindheit und Jugend begleitet und ich dachte immer, dass mir irgendwann die Sicherung durchbrennt, was ja dann ab 1992 in Form von Psychosen geschah.
Zurück zur Prüfungssituation. Meine Mutter hatte mich so unter Druck gesetzt, dass ich mir noch vor Abschluss der Ausbildung eine Arbeit suchen soll, dass ich einen Zeitarbeitsjob angenommen habe, statt mich auf die Prüfung vorzubereiten. Ich bin auch in eine WG gezogen, weil ich es zuhause nicht mehr ausgehalten habe. In der mündlichen Abschlussprüfung hatte ich dann einen Blackout und wusste gar nichts mehr. Also kein Abschlusszeugnis. Ich habe dann in verschiedenen WGs gewohnt, ein bisschen gejobbt und wusste nicht so recht, wie es weitergehen soll.
1991 verliebte ich mich in einen Geschäftsführer in einem Szene-Lokal. Ich sass irgendwo im Lokal, habe gezeichnet und geschrieben und habe ihn beobachtet. Wir sind uns mit der Zeit näher gekommen, hatten dann auch mal einen One-Night-Stand. Wir haben dann eine seltsame Kommunikation über Dritte oder nonverbaler Art entwickelt.
In meiner ersten Psychose fiel mir dann ein, dass ich ihm in einer wilden Nacht, wo ich mit Musikern von „Die Ärzte“ unterwegs war, Rache geschworen hatte, weil er uns nicht in die Disco reinlassen wollte. Er war damals dort noch Türsteher. In meiner Psychose habe ich mir dann eingebildet, er würde wie ein Vampir zum Fenster reinfliegen. Ich hatte Visionen vom Weltuntergang, der nur durch eine Besinnung der Menschheit aufgehalten werden kann. Heute stehen wir kurz davor, dass der Maya-Kalender zu Ende geht und eine völlig neue Epoche beginnt. Es gibt inzwischen unzählige Bücher und Channelings zu diesem Thema. Vieles, was ich zuerst in Visionen gesehen hatte, habe ich dann später in spirituellen Büchern wiedergefunden. 1992 war meine erste Psychose und Kryon schreibt dazu, dass es wirklich auf der Kippe stand mit der Menschheit zu diesem Zeitpunkt.
Bei meiner ersten Einlieferung wusste ich das Datum nur mit Mühe.
Der Hausarzt meiner Mutter hatte für mich einen Krankenwagen bestellt. Ich hatte mit ihm telefoniert und seine Stimme hatte einen seltsamen Hall, so als würde er in einer Kathedrale stehen.
Ich hatte meine Mappe mit meinen Zeichnungen bei mir. Die Männer kamen und möglicherweise hatten sie tatsächlich weiße Turnschuhe an. Ich stieg in das Fahrzeug und war mir über den Ernst der Lage überhaupt nicht im Klaren. Ich dachte wir fahren zu einer Party.
Der Fahrer fuhr mit einem Affenzahn und Blaulicht den Weg hinaus
in die psychiatrische Klinik. Er muss wohl Angst vor mir gehabt haben. Ich hatte auch große Angst bei dieser Geschwindigkeit. Warum ich ein Notfall war, habe ich nicht verstanden. Es war wie ein Film.
Dort angekommen musste ich in einem Zimmer warten. Meine Mutter hatte mir frische Kleidung eingepackt und ich wollte mich umziehen. Die Ambulanzfahrer warteten mit mir in dem Raum und haben sich einen Spaß daraus gemacht, absichtlich nicht wegzusehen, als ich sie darum gebeten hatte, weil ich meine Kleidung wechseln wollte.
Später habe ich auf meinen Wunsch hin einen Becher Wasser bekommen. Ich hatte den Gedanken, dem Ambulanzfahrer das Wasser ins Gesicht zu schütten, weil ich mich zuvor so über ihn geärgert hatte. Noch bevor ich darüber nachdenken konnte, ob das gut ist, hatte ich es schon getan. Reflex.
Dann ging alles ganz schnell. Man packte mich und fesselte mich ans Bett. Fixierung nennen sie das. Ich habe die ganze Nacht nur geschrien. Es war furchtbar. Man hat mir Medikamente gespritzt. Ich konnte mich nicht wehren. Irgendwann hatte ich mir wohl dann nach ein paar Stunden die Seele aus dem Leib geschrien und wurde ruhiger. Um das Trauma dieser Behandlung, die mir wie eine Vergewaltigung vorkam, zu verarbeiten, habe ich viele Jahre gebraucht.
Das nimmt mich heute noch total mit, viele Jahre danach, mir wird Angst und Bange, wenn ich daran denke. Von diesem Moment an, war ich plötzlich ein verunsicherter Mensch. Von einem Tag auf den anderen hatte sich meine Persönlichkeit total verändert.
Mir war in meiner Psychose nicht bewusst, wo ich mich befand. Ich habe immer wieder gefragt, ob meine Schwester und meine Mutter in einer anderen Abteilung der Rettungsstation sind. Ich dachte wir wären die Überlebenden des Weltuntergangs. Als man mir Blut abgenommen hat, habe ich gefragt, ob ich bald nun kein Blut mehr im Körper hätte. Ich hatte mir eingebildet die Transformation zum neuen Menschen wird ohne Blutkreislauf sein und wir werden alle leichtere und andere Wesen. Nach einer Woche habe ich den Arzt gefragt, wie lange ich dort noch Urlaub machen darf. Ich war in einer geschlossenen Abteilung der Psychiatrie und wusste das immer noch nicht.
Heute glaube ich, dass sich nur unsere Intuition und Hellsichtigkeit verbessern wird und wir mehr soziale Kompetenz erlangen werden durch die Wende, die auf den 21.12.2012 datiert ist. Allerdings geht der Prozess langsam vor sich und vieles ist bereits im Gange. Revolutionen, Katastrophen, Vereinigung in Netzwerken und neue, freie Kommunikation im Internet.
Der nächste Versuch an der Dolmetscherschule war ein Besuch derselben Klasse 1994/1995. Wieder die schriftliche Prüfung bestanden, dann aber leider in der geschlossenen Psychiatrie zum Zeitpunkt der mündlichen Prüfung. Ich habe diese Prüfung dann 1998 mit sehr guten Zensuren bestanden. Ich hatte eine sehr nette französische Nachhilfelehrerin, die alles mit mir bis zum Erbrechen gepaukt hat. Ich hatte bei Herrn Forestier in der gleichen Fachkundeprüfung, wo ich damals eine 6 bekommen hatte, dann eine 1 mit Stern. Hat aber lange gedauert das Ganze. Zwischendurch war ich entweder in der Psychiatrie oder hatte Zeitarbeitsjobs, die kaum zu ertragen waren.
Meine Ausbildung zur Kreativitätstrainerin hatte auch eine Pause. Ich hatte zwischendurch eine Kündigung bekommen, weil bekannt wurde, dass ich psychisch krank bin. Ich habe dann soviele Briefe und Emails geschrieben, dass man mich dann doch noch die Ausbildung hat fertig machen lassen. Das Zertifikat ist von 2005, angefangen habe ich mit der Ausbildung schon 2001.
Wenn ich belastbarer wäre würde ich gerne noch studieren, Kunst und Französisch, Lehramt für Realschule, das kann man auch in meinem Alter noch. Ich gehe einfach gerne zur Schule oder Ausbildung und eine richtige Universität würde mich reizen. Ich habe dort in dem Fachbereich schon mal eine Mappe vorgelegt und die Professorin meinte, ich hätte durchaus Chancen, sollte aber noch mehr Skizzen und Zeichnungen bringen.
Ich habe sehr häufig meine Stellen gewechselt weil mir meine psychischen Befindlichkeiten Ausfallzeiten beschert haben und das kann kein Arbeitgeber dulden. Immer wieder Psychiatrie, erst manisch, meist drei Monate, dann depressiv, auch drei Monate. Wenn man nach einem halben Jahr zurückkommt, bekommt man als erstes eine Kündigung serviert. Ausserdem war ich nie glücklich mit meinen Bürojobs, dieses 9 to 5 und der Alltagstrott machen mich krank und mürbe. Es gab nur selten Tätigkeiten, die mir Freude gemacht haben. Z. B. im technischen Notruf, Pannen, Unfälle, europaweit, das hat meine Fremdsprachenkenntnisse beflügelt. Auch die Italiener und Spanier wollten lieber mit mir sprechen, weil ich so gut Französisch kann.
Meine letzte wirklich schwere Psychose hatte ich 2006. Vorher war ich einige Monate sehr aktiv in einem französischen Videochatraum. Neujahr 2007 wollte ich an einem Seminar für psychospirituelle Techniken teilnehmen. Leider war ich einen Tag vor Sylvester zum dritten Mal fixiert, also ans Bett gefesselt. Ich hatte dann etwa ein Monat lang keinen Stadtausgang und habe meinen französischen Videochatraum sehr vermisst.
Es gab in den vergangenen Jahren diverse Aufenthalte in sämtlichen Psychiatrien der Stadt, fast nur wegen Depressionen, nichts hat wirklich geholfen. Heute habe ich die Möglichkeit ein paar Stunden am Tag zu arbeiten, an meiner Kunst und mit meinen Schülern, ich unterichte seit 10 Jahren privat Englisch, Französisch und Deutsch. Das macht mir Freude. Ich bin seit etwa sieben Jahren in Rente, auf Dauer, es wird nicht mehr geprüft. Dazu bekomme ich Grundsicherung, die mit meinem freiberuflichen Einkommen verrechnet wird.
Sonntag, 11. Dezember 2011
Was kann ich gegen die Depression tun?
Das I Ging-Orakel sagt:
Keine gute Zeit für grosse Ziele. Du kannst im Moment nur präsent bleiben und
Dich in Grosszügigkeit üben.
Du bist momentan mit spaltenden Kräften konfrontiert, die ausserhalb Deiner Kontrolle wirken.
Mit Nachgiebigkeit und Aufmerksamkeit für das was hinter den Handlungen und zwischen den Zeilen steht, kannst Du etwas Einfluss zurückgewinnen.
Das Negative wird sich am Ende von selbst erledigen.
weitere Entwicklung:
Eine Zeit des inneren Wachstums steht bevor. Dazu gehört Trauerarbeit und Glück.
Keine gute Zeit für grosse Ziele. Du kannst im Moment nur präsent bleiben und
Dich in Grosszügigkeit üben.
Du bist momentan mit spaltenden Kräften konfrontiert, die ausserhalb Deiner Kontrolle wirken.
Mit Nachgiebigkeit und Aufmerksamkeit für das was hinter den Handlungen und zwischen den Zeilen steht, kannst Du etwas Einfluss zurückgewinnen.
Das Negative wird sich am Ende von selbst erledigen.
weitere Entwicklung:
Eine Zeit des inneren Wachstums steht bevor. Dazu gehört Trauerarbeit und Glück.
Strom-Nachzahlung über 338 Euro
wie kann ich diese Rechnung bezahlen?
Das I Ging Orakel sagt:
Eine tiefgreifende Änderung bahnt sich an. Auch wenn es im Moment weh tut: Du wirst wie Phönix aus der Asche sein.
Das I Ging Orakel sagt:
Eine tiefgreifende Änderung bahnt sich an. Auch wenn es im Moment weh tut: Du wirst wie Phönix aus der Asche sein.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Schlüssel gefunden...
der schlüssel war in meiner fleecejacke statt in meiner winterjacke in der tasche. ich bin so froh, dass ich ihn wiederhabe und danke dem universum!
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Lieber Schutzengel!
was ist passiert? war mein Schmerzkörper wieder einmal so aktiv, dass ich meinen Schlüssel verlieren muss?
Ich hatte Glück, dass meine Mutter zuhause war und nicht weit weg wohnt. Sie hat einen Schlüssel und hat mir die Tür aufgesperrt.
Ich habe von meiner Ärztin nur ein Rezept für 1 mg Tavor - 20 Stück bekommen, das reicht mir nicht bis Mitte Januar. Ich bin verzweifelt.
Was kann ich tun gegen diese grässlichen Depressionen? Schaffe ich es noch durch und mit dem Bewusstseinswandel 2012? Oder werfe ich vorher die Flinte ins Korn?
Bitte schick mir einen Traum, eine Inspiration, eine Eingebung!
Ich habe angefangen Alkohol zu trinken. Das bringt mich zwar in keine gute Verfassung, aber doch in eine andere.
Wie soll es nur weitergehen?
Deine Isabella Feenstaub
Ich hatte Glück, dass meine Mutter zuhause war und nicht weit weg wohnt. Sie hat einen Schlüssel und hat mir die Tür aufgesperrt.
Ich habe von meiner Ärztin nur ein Rezept für 1 mg Tavor - 20 Stück bekommen, das reicht mir nicht bis Mitte Januar. Ich bin verzweifelt.
Was kann ich tun gegen diese grässlichen Depressionen? Schaffe ich es noch durch und mit dem Bewusstseinswandel 2012? Oder werfe ich vorher die Flinte ins Korn?
Bitte schick mir einen Traum, eine Inspiration, eine Eingebung!
Ich habe angefangen Alkohol zu trinken. Das bringt mich zwar in keine gute Verfassung, aber doch in eine andere.
Wie soll es nur weitergehen?
Deine Isabella Feenstaub
Dienstag, 6. Dezember 2011
Themen zur Auswahl
Diese Themen wären interessant zu bearbeiten
1. Die Einweisung
2. Der Weltuntergang
3. Die Druckerei
4. Mein Wahlgroßvater
5. Mein schlimmstes Jahr der Depression
6. Die Klinik Menterschwaige
7. Die Arbeit im Notruf
8. Einen Musiker zum Freund
9. Die Ausbildung zur Kreativitätstrainerin
10. Die Reise nach Nizza
11. Forschung für bipolare Störungen
12. Bachblüten
13. Gehirnforschung
14. Buddhismus
15. Die Reise nach Berlin
16. Mein Analytiker
17. Die Gruppentherapie
18. Kognitive Verhaltenstherapie
1. Die Einweisung
2. Der Weltuntergang
3. Die Druckerei
4. Mein Wahlgroßvater
5. Mein schlimmstes Jahr der Depression
6. Die Klinik Menterschwaige
7. Die Arbeit im Notruf
8. Einen Musiker zum Freund
9. Die Ausbildung zur Kreativitätstrainerin
10. Die Reise nach Nizza
11. Forschung für bipolare Störungen
12. Bachblüten
13. Gehirnforschung
14. Buddhismus
15. Die Reise nach Berlin
16. Mein Analytiker
17. Die Gruppentherapie
18. Kognitive Verhaltenstherapie
Die Einweisung 1992
Die Einweisung
Es war im Juni 1992.
Bei meiner Einlieferung wusste ich das Datum nur mit Mühe.
Der Hausarzt meiner Mutter hatte für mich einen Krankenwagen bestellt. Ich hatte mit ihm telefoniert und seine Stimme hatte einen seltsamen Hall, so als würde er in einer Kathedrale stehen.
Ich hatte meine Mappe mit meinen Zeichnungen bei mir. Die Männer kamen und möglicherweise hatten sie tatsächlich weiße Turnschuhe an. Ich stieg in das Fahrzeug und war mir über den Ernst der Lage überhaupt nicht im Klaren. Ich dachte wir fahren zu einer Party.
Der Fahrer fuhr mit einem Affenzahn und Blaulicht den Weg hinaus
in die psychiatrische Klinik. Er muß wohl Angst vor mir gehabt haben. Ich hatte auch große Angst bei dieser Geschwindigkeit. Warum ich ein Notfall war, habe ich nicht verstanden. Es war wie ein Film.
Dort angekommen musste ich in einem Zimmer warten. Meine Mutter hatte mir frische Kleidung eingepackt und ich wollte mich umziehen. Die Ambulanzfahrer warteten mit mir in dem Raum und haben sich einen Spaß daraus gemacht, absichtlich nicht wegzusehen, als ich sie darum gebeten hatte, weil ich meine Kleidung wechseln wollte.
Später habe ich auf meinen Wunsch hin einen Becher Wasser bekommen. Ich hatte den Gedanken, dem Ambulanzfahrer das Wasser ins Gesicht zu schütten, weil ich mich zuvor so über ihn geärgert hatte. Noch bevor ich darüber nachdenken konnte, ob das gut ist, hatte ich es schon getan. Reflex.
Dann ging alles ganz schnell. Man packte mich und fesselte mich ans Bett. Fixierung nennen sie das. Ich habe die ganze Nacht nur geschrien. Es war furchtbar. Man hat mir Medikamente gespritzt. Ich konnte mich nicht wehren. Irgendwann hatte ich mir wohl dann nach ein paar Stunden die Seele aus dem Leib geschrien und wurde ruhiger. Um das Trauma dieser Behandlung, die mir wie eine Vergewaltigung vorkam, zu verarbeiten, habe ich viele Jahre gebraucht.
Das nimmt mich heute noch total mit, zehn Jahre danach, mir wird Angst und Bange, wenn ich daran denke. Von diesem Moment an, war ich plötzlich ein verunsicherter Mensch. Von einem Tag auf den anderen hatte sich meine Persönlichkeit total verändert.
Es war im Juni 1992.
Bei meiner Einlieferung wusste ich das Datum nur mit Mühe.
Der Hausarzt meiner Mutter hatte für mich einen Krankenwagen bestellt. Ich hatte mit ihm telefoniert und seine Stimme hatte einen seltsamen Hall, so als würde er in einer Kathedrale stehen.
Ich hatte meine Mappe mit meinen Zeichnungen bei mir. Die Männer kamen und möglicherweise hatten sie tatsächlich weiße Turnschuhe an. Ich stieg in das Fahrzeug und war mir über den Ernst der Lage überhaupt nicht im Klaren. Ich dachte wir fahren zu einer Party.
Der Fahrer fuhr mit einem Affenzahn und Blaulicht den Weg hinaus
in die psychiatrische Klinik. Er muß wohl Angst vor mir gehabt haben. Ich hatte auch große Angst bei dieser Geschwindigkeit. Warum ich ein Notfall war, habe ich nicht verstanden. Es war wie ein Film.
Dort angekommen musste ich in einem Zimmer warten. Meine Mutter hatte mir frische Kleidung eingepackt und ich wollte mich umziehen. Die Ambulanzfahrer warteten mit mir in dem Raum und haben sich einen Spaß daraus gemacht, absichtlich nicht wegzusehen, als ich sie darum gebeten hatte, weil ich meine Kleidung wechseln wollte.
Später habe ich auf meinen Wunsch hin einen Becher Wasser bekommen. Ich hatte den Gedanken, dem Ambulanzfahrer das Wasser ins Gesicht zu schütten, weil ich mich zuvor so über ihn geärgert hatte. Noch bevor ich darüber nachdenken konnte, ob das gut ist, hatte ich es schon getan. Reflex.
Dann ging alles ganz schnell. Man packte mich und fesselte mich ans Bett. Fixierung nennen sie das. Ich habe die ganze Nacht nur geschrien. Es war furchtbar. Man hat mir Medikamente gespritzt. Ich konnte mich nicht wehren. Irgendwann hatte ich mir wohl dann nach ein paar Stunden die Seele aus dem Leib geschrien und wurde ruhiger. Um das Trauma dieser Behandlung, die mir wie eine Vergewaltigung vorkam, zu verarbeiten, habe ich viele Jahre gebraucht.
Das nimmt mich heute noch total mit, zehn Jahre danach, mir wird Angst und Bange, wenn ich daran denke. Von diesem Moment an, war ich plötzlich ein verunsicherter Mensch. Von einem Tag auf den anderen hatte sich meine Persönlichkeit total verändert.
Montag, 5. Dezember 2011
Liebes Universum!
Ich wünsche mir, dass mein Freund eine sinnvolle, ehrenhafte Beschäftigung findet, die ihm Spass macht und ausreichend Geld für die neue Wohnung einbringt!
Liebe Therapeutin!
Es ging mir sehr gut nach der heutigen Therapiestunde. Ich bin mit dem Fahrrad zu meinem Postfach gefahren und alles, was ich erwartet hatte, war darin. Dann habe ich noch schöne günstige Sachen beim 1-Euro-Shop entdeckt und war sehr zufrieden. Als ich nach Hause kam, war auch noch alles in Ordnung.
Dann hat sich die Depression wieder von hinten angeschlichen. Ich hatte soviel vor. Jetzt erscheint mir wieder alles sinnlos, ich habe keinen Antrieb und bin wütend darüber. Ich werde jetzt auf den Crosstrainer steigen und sehen, ob mir das was hilft. Ich habe keine Lust zu gar nichts, keine Motivation, keine Inspiration und nur Widerstand gegen alles. Und ich bin wütend darüber. Deshalb versuche ich es jetzt mal mit ein bisschen Sport. Ich hasse diese grässlichen Depressionen!
Ihre Isabella Feenstaub
Dann hat sich die Depression wieder von hinten angeschlichen. Ich hatte soviel vor. Jetzt erscheint mir wieder alles sinnlos, ich habe keinen Antrieb und bin wütend darüber. Ich werde jetzt auf den Crosstrainer steigen und sehen, ob mir das was hilft. Ich habe keine Lust zu gar nichts, keine Motivation, keine Inspiration und nur Widerstand gegen alles. Und ich bin wütend darüber. Deshalb versuche ich es jetzt mal mit ein bisschen Sport. Ich hasse diese grässlichen Depressionen!
Ihre Isabella Feenstaub
Sonntag, 4. Dezember 2011
Schul- und Berufsausbildung
Mittwoch, 30. November 2011
Hier sind einige persönliche Angaben für die Therapie.
Adresse und Beruf etc. steht im offiziellen Lebenslauf.
Meine finanzielle Lage ist derzeit befriedigend. Ich habe in der letzten Therapiestunde darüber berichtet. Ich habe genug zu essen und kann mir durch die freiberufliche Tätigkeit Material an Kunstbedarf und technische Geräte leisten.
Mein Familienstand war immer nur ledig. Ich war schon mehrfach verlobt, doch zu einer Heirat ist es bisher nicht gekommen. Einer meiner Exverlobten starb an übermässigem Alkoholkonsum. Das war traurig, doch ich habe ihn in guter Erinnerung. Eine Zeitlang nach seinem Tod war er sehr nah bei mir, ich war die Liebe seines Lebens.
Kinder habe ich keine eigenen. Mein jetziger Freund hat fünf Kinder.
Ich habe über Ihr Angebot an Psychotherapie in Ihrer Praxis erfahren, da Sie seit vielen Jahren meine Hausärztin sind.
12. Schulausbildung:
In der Schule war ich ab meiner Pubertät recht frech, konnte es mir aber leisten, da ich gute Zensuren hatte und begabt war. Ich hatte einen Sonderstatus, kam täglich 5 Minuten zu spät, wurde aber von den meisten geschätzt, Lehrer wie auch Schüler und sogar insgeheim bewundert. Ich legte immer Wert auf meine eigene Meinung und dass man die Dinge hinterfragen sollte und nicht einfach alles so hinnehmen. Es war an meinen Fragen zu erkennen, dass ich am Unterricht teilnahm und ihn verfolgte, obwohl ich in allen Stunden, wo es mehr ums Zuhören ging, besonders in Geschichte, immer am Zeichnen war.
Die Kunst war von Anfang an meine Leidenschaft. Meine fleissigen Zeichnungen und Malereien in der Grundschule gipfelten in einem sehr schönen Buch mit handgeschriebenen und gezeichneten Bastelanleitungen. Ich weiss derzeit nicht wo sich das Dokument befindet, ich vermisse es sehr, denn ich wollte es eigentlich einscannen und veröffentlichen. In der Grundschule war ich fast immer Klassenbeste, ich habe den Übertritt ins Gymnasium mit der zweitbesten Arbeit der ganzen Schule bestanden.
Später im Gymnasium waren die Zensuren im Durchschnitt gut bis befriedigend. Ich hatte immer Probleme mit Mathe und Physik. Mein Mathelehrer, der Herr Ribic, Gott hab in selig, hat mir beigebracht, dass sich der Horizont schnell verändert wenn man den Berg ein Stück hinaufklettert. Er war auch Bergsteiger. So habe ich immer angefangen bei Schwierigkeiten in den Übungen, dass ich erstmal eine Faktensammlung gemacht habe um dann weiterzusehen. In der Kollegstufe war ich sehr glücklich mit meinen beiden Leistungskursen Kunst und Französisch, es war eine sehr schöne Zeit. Meine Ferien verbrachte ich immer in Frankreich in meiner Wahlfamilie bei meinem Freund, seinen Geschwistern, Eltern und Grosseltern sowie unseren Freunden. Allerdings habe ich die Abiturprüfung wegen Mathe nicht bestanden, ich war etwas manisch, was aber damals keiner wusste. Ich bin dann mit einer Nachprüfung noch durchgekommen. Es wäre aus heutiger Sicht besser gewesen, ich hätte das letzte Schuljahr wiederholt, um mir genauer zu überlegen, was ich dann eigentlich machen will oder kann.
13. Berufsausbildung:
Meine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin habe ich in mehreren Etappen gemacht. Zweimal bin ich durch die Prüfung gefallen. Das erste Mal 1991 wegen Blackout, ich war schlecht vorbereitet. Um diese Ausbildung zu machen bin ich von Berlin nach München zurückgekehrt. Erst war es ruhig zu Hause, nur ich und meine Mutter. Ich habe gelernt und war fleissig. Gegen Ende der Ausbildung ist meine Schwester in die gemeinsame Wohnung wieder eingezogen und es gab ständig Streit und Geschrei. Das Geschrei zuhause hat mich meine ganze Kindheit und Jugend begleitet und ich dachte immer, dass mir irgendwann die Sicherung durchbrennt, was ja dann ab 1992 in Form von Psychosen geschah.
Zurück zur Prüfungssituation. Meine Mutter hatte mich so unter Druck gesetzt, dass ich mir noch vor Abschluss der Ausbildung eine Arbeit suchen soll, dass ich einen Zeitarbeitsjob angenommen habe, statt mich auf die Prüfung vorzubereiten. Ich bin auch in eine WG gezogen, weil ich es zuhause nicht mehr ausgehalten habe. In der mündlichen Abschlussprüfung hatte ich dann einen Blackout und wusste gar nichts mehr. Also kein Abschlusszeugnis.
Der nächste Versuch war ein Besuch derselben Klasse 1994/1995. Wieder die schriftliche Prüfung bestanden, dann aber leider in der geschlossenen Psychiatrie zum Zeitpunkt der mündlichen Prüfung. Ich habe diese Prüfung dann 1998 mit sehr guten Zensuren bestanden. Ich hatte eine sehr nette französische Nachhilfelehrerin, die alles mit mir bis zum Erbrechen gepaukt hat. Ich hatte bei Herrn Forestier in der gleichen Fachkundeprüfung, wo ich damals eine 6 bekommen hatte, dann eine 1 mit Stern. Hat aber lange gedauert das Ganze. Zwischendurch war ich entweder in der Psychiatrie oder hatte Zeitarbeitsjobs, die kaum zu ertragen waren.
Meine Ausbildung zur Kreativitätstrainerin hatte auch eine Pause. Ich hatte zwischendurch eine Kündigung bekommen, weil bekannt wurde, dass ich psychisch krank bin. Ich habe dann soviele Briefe, Emails und Anrufe veranstaltet, dass man mich dann doch noch die Ausbildung hat fertig machen lassen. Das Zertifikat ist von 2005, angefangen habe ich mit der Ausbildung schon 2001.
Wenn ich belastbarer wäre würde ich gerne noch studieren, Kunst und Französisch, Lehramt für Realschule, das kann man auch in meinem Alter noch. Ich gehe einfach gerne zur Schule oder Ausbildung und eine richtige Universität würde mich reizen. Ich habe dort in dem Fachbereich schon mal eine Mappe vorgelegt und die Professorin meinte, ich hätte durchaus Chancen, sollte aber noch mehr Skizzen und Zeichnungen bringen.
Ich habe sehr häufig meine Stellen gewechselt weil mir meine psychischen Befindlichkeiten Ausfallzeiten beschert haben und das kann kein Arbeitgeber dulden. Immer wieder Psychiatrie, erst manisch, meist drei Monate, dann depressiv, auch drei Monate. Wenn man nach einem halben Jahr zurückkommt, bekommt man als erstes eine Kündigung serviert. Ausserdem war ich nie glücklich mit meinen Bürojobs, dieses 9 to 5 und der Alltagstrott machen mich krank und mürbe. Es gab nur selten Tätigkeiten, die mir Freude gemacht haben. Z. B. im technischen Notruf, Pannen, Unfälle, europaweit, das hat meine Fremdsprachenkenntnisse beflügelt. Auch die Italiener und Spanier wollten lieber mit mir sprechen, weil ich so gut Französisch kann.
Hier sind einige persönliche Angaben für die Therapie.
Adresse und Beruf etc. steht im offiziellen Lebenslauf.
Meine finanzielle Lage ist derzeit befriedigend. Ich habe in der letzten Therapiestunde darüber berichtet. Ich habe genug zu essen und kann mir durch die freiberufliche Tätigkeit Material an Kunstbedarf und technische Geräte leisten.
Mein Familienstand war immer nur ledig. Ich war schon mehrfach verlobt, doch zu einer Heirat ist es bisher nicht gekommen. Einer meiner Exverlobten starb an übermässigem Alkoholkonsum. Das war traurig, doch ich habe ihn in guter Erinnerung. Eine Zeitlang nach seinem Tod war er sehr nah bei mir, ich war die Liebe seines Lebens.
Kinder habe ich keine eigenen. Mein jetziger Freund hat fünf Kinder.
Ich habe über Ihr Angebot an Psychotherapie in Ihrer Praxis erfahren, da Sie seit vielen Jahren meine Hausärztin sind.
12. Schulausbildung:
In der Schule war ich ab meiner Pubertät recht frech, konnte es mir aber leisten, da ich gute Zensuren hatte und begabt war. Ich hatte einen Sonderstatus, kam täglich 5 Minuten zu spät, wurde aber von den meisten geschätzt, Lehrer wie auch Schüler und sogar insgeheim bewundert. Ich legte immer Wert auf meine eigene Meinung und dass man die Dinge hinterfragen sollte und nicht einfach alles so hinnehmen. Es war an meinen Fragen zu erkennen, dass ich am Unterricht teilnahm und ihn verfolgte, obwohl ich in allen Stunden, wo es mehr ums Zuhören ging, besonders in Geschichte, immer am Zeichnen war.
Die Kunst war von Anfang an meine Leidenschaft. Meine fleissigen Zeichnungen und Malereien in der Grundschule gipfelten in einem sehr schönen Buch mit handgeschriebenen und gezeichneten Bastelanleitungen. Ich weiss derzeit nicht wo sich das Dokument befindet, ich vermisse es sehr, denn ich wollte es eigentlich einscannen und veröffentlichen. In der Grundschule war ich fast immer Klassenbeste, ich habe den Übertritt ins Gymnasium mit der zweitbesten Arbeit der ganzen Schule bestanden.
Später im Gymnasium waren die Zensuren im Durchschnitt gut bis befriedigend. Ich hatte immer Probleme mit Mathe und Physik. Mein Mathelehrer, der Herr Ribic, Gott hab in selig, hat mir beigebracht, dass sich der Horizont schnell verändert wenn man den Berg ein Stück hinaufklettert. Er war auch Bergsteiger. So habe ich immer angefangen bei Schwierigkeiten in den Übungen, dass ich erstmal eine Faktensammlung gemacht habe um dann weiterzusehen. In der Kollegstufe war ich sehr glücklich mit meinen beiden Leistungskursen Kunst und Französisch, es war eine sehr schöne Zeit. Meine Ferien verbrachte ich immer in Frankreich in meiner Wahlfamilie bei meinem Freund, seinen Geschwistern, Eltern und Grosseltern sowie unseren Freunden. Allerdings habe ich die Abiturprüfung wegen Mathe nicht bestanden, ich war etwas manisch, was aber damals keiner wusste. Ich bin dann mit einer Nachprüfung noch durchgekommen. Es wäre aus heutiger Sicht besser gewesen, ich hätte das letzte Schuljahr wiederholt, um mir genauer zu überlegen, was ich dann eigentlich machen will oder kann.
13. Berufsausbildung:
Meine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin habe ich in mehreren Etappen gemacht. Zweimal bin ich durch die Prüfung gefallen. Das erste Mal 1991 wegen Blackout, ich war schlecht vorbereitet. Um diese Ausbildung zu machen bin ich von Berlin nach München zurückgekehrt. Erst war es ruhig zu Hause, nur ich und meine Mutter. Ich habe gelernt und war fleissig. Gegen Ende der Ausbildung ist meine Schwester in die gemeinsame Wohnung wieder eingezogen und es gab ständig Streit und Geschrei. Das Geschrei zuhause hat mich meine ganze Kindheit und Jugend begleitet und ich dachte immer, dass mir irgendwann die Sicherung durchbrennt, was ja dann ab 1992 in Form von Psychosen geschah.
Zurück zur Prüfungssituation. Meine Mutter hatte mich so unter Druck gesetzt, dass ich mir noch vor Abschluss der Ausbildung eine Arbeit suchen soll, dass ich einen Zeitarbeitsjob angenommen habe, statt mich auf die Prüfung vorzubereiten. Ich bin auch in eine WG gezogen, weil ich es zuhause nicht mehr ausgehalten habe. In der mündlichen Abschlussprüfung hatte ich dann einen Blackout und wusste gar nichts mehr. Also kein Abschlusszeugnis.
Der nächste Versuch war ein Besuch derselben Klasse 1994/1995. Wieder die schriftliche Prüfung bestanden, dann aber leider in der geschlossenen Psychiatrie zum Zeitpunkt der mündlichen Prüfung. Ich habe diese Prüfung dann 1998 mit sehr guten Zensuren bestanden. Ich hatte eine sehr nette französische Nachhilfelehrerin, die alles mit mir bis zum Erbrechen gepaukt hat. Ich hatte bei Herrn Forestier in der gleichen Fachkundeprüfung, wo ich damals eine 6 bekommen hatte, dann eine 1 mit Stern. Hat aber lange gedauert das Ganze. Zwischendurch war ich entweder in der Psychiatrie oder hatte Zeitarbeitsjobs, die kaum zu ertragen waren.
Meine Ausbildung zur Kreativitätstrainerin hatte auch eine Pause. Ich hatte zwischendurch eine Kündigung bekommen, weil bekannt wurde, dass ich psychisch krank bin. Ich habe dann soviele Briefe, Emails und Anrufe veranstaltet, dass man mich dann doch noch die Ausbildung hat fertig machen lassen. Das Zertifikat ist von 2005, angefangen habe ich mit der Ausbildung schon 2001.
Wenn ich belastbarer wäre würde ich gerne noch studieren, Kunst und Französisch, Lehramt für Realschule, das kann man auch in meinem Alter noch. Ich gehe einfach gerne zur Schule oder Ausbildung und eine richtige Universität würde mich reizen. Ich habe dort in dem Fachbereich schon mal eine Mappe vorgelegt und die Professorin meinte, ich hätte durchaus Chancen, sollte aber noch mehr Skizzen und Zeichnungen bringen.
Ich habe sehr häufig meine Stellen gewechselt weil mir meine psychischen Befindlichkeiten Ausfallzeiten beschert haben und das kann kein Arbeitgeber dulden. Immer wieder Psychiatrie, erst manisch, meist drei Monate, dann depressiv, auch drei Monate. Wenn man nach einem halben Jahr zurückkommt, bekommt man als erstes eine Kündigung serviert. Ausserdem war ich nie glücklich mit meinen Bürojobs, dieses 9 to 5 und der Alltagstrott machen mich krank und mürbe. Es gab nur selten Tätigkeiten, die mir Freude gemacht haben. Z. B. im technischen Notruf, Pannen, Unfälle, europaweit, das hat meine Fremdsprachenkenntnisse beflügelt. Auch die Italiener und Spanier wollten lieber mit mir sprechen, weil ich so gut Französisch kann.
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